Zum Nachdenken

Der Wetterbericht verheißt eine heiße Zeit, in der wir alle vermutlich gut ins Schwitzen kommen werden. Dabei wird es vermutlich nicht lange dauern, bis sich der Durst meldet und anzeigt, dass etwas fehlt. Wie gut tut es dann, diesen Durst irgendwie stillen und das Defizit ausgleichen zu können. Durst ist ja bekanntlich schlimmer als Heimweh. Durst hat etwas mit den Grundbedürfnissen von uns Menschen zu tun. Trinken ist nach Atmen unser zweitwichtigstes Bedürfnis.

Der Beter des 42. Psalms beschreibt seine Sehnsucht nach Gott. Dabei vergleicht er diese Sehnsucht mit dem starken Bedürfnis nach Trinken. Können wir das nachvollziehen? Geht es uns eigentlich auch so? Gehört Gott zu den Dingen, die für uns lebensnotwendig sind, oder können wir da gern mal drauf verzichten (die Urlaubszeit bietet dazu ja auch einige Gelegenheiten)?

Ich wünsche mir und ich wünsche dir und Ihnen, dass wir diese Sehnsucht nach Gott immer wieder und immer mehr spüren. Und ich wünsche uns miteinander, dass wir bei Jesus, der alle Durstigen zu sich einlädt (Joh.7,37ff.) das finden, was wir für unser Leben brauchen.

Und ich habe noch eine Sehnsucht, einen Wunsch: Meine Frau legte bei unseren Kindern viel Wert darauf, dass sie ausreichend und regelmäßig trinken. Und deren „Mama, wir haben aber keinen Durst.“ hat sie vollkommen zu Recht nicht gelten lassen. Um uns herum leben so viele „dehydrierte Leute“. Damit meine ich die, die dieses Wasser des Lebens dringend brauchen, aber das gar nicht mehr merken. Ich wünsche mir, dass wir als LKG für diese Leute Wegweiser zu Jesus, der Quelle des Lebens, werden und sein können.

In diesem Sinne: „Zum Wohl!“

Ihr / dein Thomas Kamm