Zum Nachdenken

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Endlich ist er fertig! Einladend, freundlich und richtig schick sieht er aus. Er war aber auch wirklich nicht mehr ansehnlich und einladend. Und wenn es mal richtig geregnet hat, stand er unter Wasser – unser Hof.

Es war für mich spannend, den Handwerkern zuzuschauen, die wirklich wussten, was sie da machen, und die beständig und mit großer Sorgfalt an die Arbeit gegangen sind. Und dabei immer höflich und für den täglichen Kaffee dankbar.

Der Hof ist ein Stück weit unser Aushängeschild, unser Schaufenster und ich hoffe, dass wir als LKG ebenso (Achtung! Wortspiel:  höflich), freundlich und einladend von „Draußen-Stehenden“ wahrgenommen werden wie unser Hof.

Als ich den Handwerkern hin und wieder über die Schulter sah, fielen mir einige Vergleiche zu unserer Gemeinschaft ein: Damit es funktioniert, hält und tragfähig ist, braucht so ein Hof ein festes Fundament. Eine Gemeinde ebenso. Und dieses Fundament kann nur Jesus Christus sein, so wie es Paulus im 1. Korintherbrief (3,11) formuliert hat. Jesus ist der, der uns hält und trägt. Gott sei Dank!

Nicht direkt zu sehen aber trotzdem wichtig sind unterschiedliche Leitungen, die manches zu- und anderes ableiten. Und wenn diese Leitungen nicht gut und richtig funktionieren, steht man entweder im Dunkeln oder im Nassen. Ich bin dankbar für das gute Miteinander in unserem Vorstand und möchte Sie herzlich bitten dafür zu beten, dass das auch so bleibt und vielleicht noch besser wird. 

Und dann sind ganz unterschiedliche Steine. Die haben unterschiedliche Formen und Farben, aber kommen letztlich alle aus derselben Fabrik. Auch in unserer LKG ist das so. Gott sei Dank! Das macht das Bild bunt. Und wie langweilig wäre es, wenn alle gleich aussehen würden! Noch ein Vergleich ist mir aufgefallen, als eine ganze Reihe von Steinen plötzlich durcheinander geriet: Zwischen den einzelnen Steinen befinden sich Abstände. Die sind unterschiedlich groß und die Profis sagten mir, dass es ohne diese nicht geht. Das hat ausnahmsweise mal nichts mit Corona zu tun, sondern mit dem, was die Abstände füllt. Der Sand dazwischen sorgt für die nötige Verbundenheit. Dieser Sand ist mir ein Bild geworden für die Liebe, die uns miteinander verbindet, die Unterschiede auszugleichen hilft und die aus vielen unterschiedlichen Steinen einen Verband macht:
An eurer Liebe zueinander wird jeder erkennen, dass ihr meine Jünger seid. (Joh.13,35). Möge unser Miteinander als LKG und all unsere Gruppen und Veranstaltungen von dieser Liebe geprägt sein.

Thomas Kamm