Zum Nachdenken

Bildergebnis für Matth. 2,10

Was ist das Ziel deiner Träume? Was wünschst du dir? Und was wärst du bereit einzusetzen, um das Ziel zu erreichen?

Das haben sich vielleicht die Weisen aus dem Morgenland auch fragen müssen, als sie vom Morgenland aufgebrochen waren, um den neuen König zu finden. Sie waren mehrere Monate unterwegs, um mit dem Kamel 1500 bis 2000 beschwerliche Kilometer zu bewältigen. Wochenlanger Staub, immer in der Gefahr, ausgeraubt zu werden und eiskalte Nächte nahmen sie auf sich.

Endlich in Jerusalem angekommen, voller Hoffnung den neuen König zu sehen, erlebten sie dann die bittere Enttäuschung. „Hier ist kein neugeborenes Kind“. Wie mögen sich da wohl die Weisen gefühlt haben? Und doch haben die Weisen gerade in Jerusalem den entscheidenden Hinweis erhalten, wo sie nach dem neuen König suchen müssen: In Bethlehem. Wie sie sich dort gefühlt haben, können wir in Math. 2,10 lesen: Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.”

Der Stern stand über dem Gebäude, wo sich der neue König befand. Sie waren endlich am Ziel ihrer Träume angekommen.

Die Weisen aus dem Morgenland nahmen vieles auf sich, um zu Jesus zu gelangen. Was tun wir dafür, um zu Jesus zu gelangen?

Wie wirst du gerade in der Adventszeit Jesus begegnen? Ich weiß nicht, wie so bei dir Weihnachten gefeiert wird in deiner Familie. Bei uns steht ein Baum, es ist alles schön weihnachtlich geschmückt und der Geruch von Räucherkerzen darf da natürlich auch nicht fehlen.

Dieses Jahr wird wohl alles anders, da unser Umzug in die Weihnachtszeit fällt. Da wird es keinen Baum geben und auch keine Deko. Doch Jesus wird da sein. Er ist der Grund unserer Freude. Weil er auf die Erde kommt und Mensch wird, feiern wir Weinachten. Er nahm die beschwerlichste Art des Kommens auf sich, um seinen geliebten Menschen nah zu sein. Er verließ sein Himmelreich, in dem es sich vielleicht auch besinnlich anfühlt, wie zu Weihnachten: gemütlich, warm und umgeben von Liebe. Und er machte sich auf in die unbequeme Kälte der Nacht, in die dunkle Nacht unserer Herzen, um uns die Liebe und Erlösung zu bringen, nach der wir uns bewusst oder unbewusst so sehnen.

Wo und wie auch immer jeder von uns die Zeit des Ankommens erleben wird, wünschen wir euch das Bewusstsein für die Anwesenheit dessen, der dem Glanz und dem Leuchten des Advents Inhalt und Sinn gibt: Jesus Christus, in dem wir verbunden sind und bleiben.

Wir danken euch von ganzem Herzen für die Zeit in Haldensleben.

Eure Familie Schwalbe