Zum Nachdenken Juli-August 2017

Betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen. Offenbarung 14, 7

Ich verbrachte 3 Tage in der Schweiz. Berge, Himmel voller Sonnenschein, Himmel voller Sterne in der Nacht, Quellen, Bäche, Schnee, eiskalte Seen und ein herzliches Willkommen.

Hier konnte ich für einige Momente Sorgen und Alltagsstress vergessen und die Natur genießen. Egal in welche Richtung ich blickte, die hohen Berge mit ihren weißen Gipfeln waren immer zu sehen. Am Sonntag bin ich zum Frühstück in 1922m Höhe, auf den Fronalpstock eingeladen worden. Der Weg dort hoch war nicht beschwerlich, denn wir nutzten Schwebebahn und Sessellift. Der Himmel war blau und die Sonne strahlte. Wir hatten eine fantastische Aussicht, einen tollen Überblick.

Berge sind Orte, an denen wir uns dem Himmel ein Stück näher fühlen. Hier oben finden wir Ruhe und Entspannung. Wir haben Abstand zum alltäglichen Geschehen. In der Bibel werden Berge mehrfach Orte der Gottesbegegnung beschrieben, z.B. erhält Mose auf dem Berg Sinai die zehn Gebote.

Eine Bergwanderung kann den Kopf frei machen und helfen zur Besinnung zu kommen. Die Schönheit der Natur lässt uns staunen und den Blick auf die Berge demütig werden. Wer demütig ist, ist bodenständig, steht mit beiden Beinen auf der Erde und mitten im Leben.

Wer mitten im Leben steht ist dankbar für solch ein Erlebnis.

Ich bin dankbar. Dankbar, dass ich es erleben durfte, dass ich in die Schweiz reisen konnte, gut angekommen bin und herzlich empfangen wurde. Aber nicht nur das, es gibt eine lange Liste in meinem Kopf wofür ich von ganzem Herzen dankbar bin.

Gebet: …

Danke für alles Schöne, dass wir auf dieser Erde haben und erleben dürfen.

Aber hilf uns auch zu unterscheiden zwischen dem, was bleibt und was vergänglich ist,

Dass unsere Herzen nicht an dem hängen, was keine Zukunft hat und uns von Dir wegbringt,

wenn  wir Dir nicht dafür danken und die Ehre geben.

Danke, dass Du uns jetzt schon mit Deiner Gegenwart beschenken willst,

damit wir uns freuen auf die Zeit und Ewigkeit, in der Deine Gegenwart alles ist. Amen.

Wandern wir mutig weiter auf unseren Lebensweg in der Gewissheit wir sind nicht allein unterwegs.

Kerstin Kratzsch

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