Zum Nachdenken November – Dezember 2016

https://www.scm-shop.de/media/catalog/category/TW_Header_JahrDerD.jpgWir befinden uns im Jahr der Dankbarkeit. Im April habe ich zu diesem Thema einen Gottesdienst gehalten und mich und uns ermutigt (oder man könnte auch sagen: ermahnt) in allen Dingen dankbar zu sein. Das fiel mir nicht allzu schwer.

Aber dann wurden meine guten Vorsätze in punkto Dankbarkeit auf eine ziemlich harte Probe gestellt. Erst brach sich Martha das Fersenbein und konnte neun Wochen nicht in den Kindergarten. Dann zog eine unserer Töchter nach einer gescheiterten Beziehung wieder bei uns ein und das Zusammenleben gestaltet sich sehr schwierig. Dazu kam dann noch Probleme in der Ausbildung und Arbeitslosigkeit.

Meine Dankbarkeit hielt sich in Grenzen. Trotz allem habe ich immer wieder nach Dingen gesucht, für die ich dankbar sein konnte. Manchmal war es nur die Dankbarkeit dafür, dass ich Gott alles sagen und hinlegen konnte. Als unsere älteste Tochter dann mit hohen Fieber drei Wochen in der Klinik lag und die Ärzte ziemlich ratlos waren, fiel es mir immer schwerer, Dankbarkeit zu empfinden. Das Ganze hat mich ziemlich an die Grenzen meiner Belastbarkeit gebracht. Oft habe ich voller Angst zu Gott gebetet. Und trotzdem bin ich davon überzeugt und klammere mich an Gottes Zusage, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen. Und ich will daran festhalten und auf Gott vertrauen, dass es auch für mich ein Jahr der Dankbarkeit war und ist, auch wenn mein Gefühl manchmal ein anderes war.

Ich bin sehr dankbar, dass unsere Tochter seit Mitte August Arbeit hat und unser Miteinander ist wesentlich entspannter geworden, dass unsere Älteste wieder gesund ist und wir im September unser 25. Ehejubiläum mit Familie und Freunden feiern durften.

Danke Gott sagt eine mal mehr und mal weniger dankbare

Heikehttps://bundes-verlag.net/typo3temp/pics/Jahr_der_Dankbarkeit_Logo_01_68282c8aa2.png

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